
Warum Jeanne? Eine leise Rose für eine vergessene Frau
Ich wusste zuerst nicht, dass diese kleine Rose einen Namen bekommen würde.
Es war eines der allerersten Stücke unseres botanischen Schmucks aus Emaille, das wir in unserem Atelier gefertigt haben.
Dezent, in zurückhaltenden Farben emailliert, ohne Schnörkel.
Und dann, eines Tages, beim genaueren Hinsehen, war es ganz klar:
Sie heißt Jeanne.
Wie Jeanne Barret, eine Frau, deren Name viel zu selten genannt wird.
Eine Frau im Verborgenen, eine fast vergessene Geschichte
Jeanne Barret war die erste Frau, die die Welt umrundet hat.
Um das zu tun, musste sie sich als Mann verkleiden und heimlich an Bord der Bougainville-Expedition gehen, als Assistentin des Botanikers Philibert Commerson, ihres Lebensgefährten.
Sie sammelte Hunderte Pflanzen, darunter auch die Bougainvillea, entdeckt in Brasilien.
Doch der Ruhm ging an Commerson, ihr Name verschwand aus den offiziellen Berichten.
Ich habe sie nicht gewählt, weil man heute wieder über sie spricht.
Ihre Geschichte hat mich schon vorher berührt.
Ich wollte, dass diese erste Rose, leise und gleichzeitig stark, den Namen einer Frau trägt, die viel zu wenig gesehen wurde.

Botanischer Emaille-Schmuck in seiner schlichtesten Form
Es sind unsere allerersten Rosen.
Keine dreißig Farben, kein Glanz, kein Überfluss.
Nur zurückhaltende Töne, sorgfältig ausgewählt, damit sie sich gut mit der eigenen Kleidung kombinieren lassen.
Jede Rose wird in Handarbeit emailliert, mit viel Geduld.
Auf den ersten Blick wirkt sie fast unauffällig.
Doch wer genauer hinschaut, entdeckt ihre stille Präsenz.
Leise … aber nicht ausgelöscht.
Diese Kollektion ist unser erster botanisch inspirierter Schmuck, der von einer fast vergessenen Botanikerin inspiriert wurde.
Sie steht für eine stille Verbindung zur Natur, und für Frauen, die sich ihren Weg genommen haben.
Vergessene Botanikerinnen und ihre Spuren
Als ich an dieser Kollektion gearbeitet habe, stellte ich mir eine einfache Frage:
Warum kennt man fast nur Männer in der Botanik?
Mir fielen gerade einmal zwei oder drei Frauen ein.
Und doch waren sie da.
Sie haben beobachtet, gesammelt, gezeichnet, klassifiziert, ihr Wissen weitergegeben.
Aber ihre Namen sind in Vergessenheit geraten.
Jeanne Barret, Catharina Helena Dörrien, Anna Maria Sibylla Merian, Lucile Allorge …
Diese Kollektion ist auch ein Weg, ihnen einen Platz zurückzugeben.
Wie Emerson schrieb:
„Die Blumen sind das Lächeln der Welt.“
Und manche davon sollten endlich einen weiblichen Namen tragen.
Was diese botanische Rose uns zuflüstert
- Ein Schmuckstück aus Emaille, von Hand gefertigt, inspiriert von den leisen Details der Natur
- Eine Rose mit fünf Blütenblättern, dezent, elegant, leicht zu tragen
- Eine stille Verbindung zur Natur, zu den Forscherinnen und den vergessenen Frauen der Geschichte
- Ein Schmuckstück für alle, die Blumen lieben, ohne laut zu sein
